Prinzipien unserer Arbeit
Dogon-Schulen e.V. wurde mit dem Ziel gegründet, langfristig allen Dogon-Mädchen und -Jungen zu einem erfolgreichen Schulbesuch zu verhelfen - unter den bestmöglichen Lernbedingungen: mit ausreichend Lehrbüchern, Schulheften und einem eigenen geräumigen Arbeitsplatz. Dabei ist es uns wichtig, humanitär ambitionierten und kulturell interessierten Spendern eine Möglichkeit zu verschaffen, sich mit einem guten Gefühl zu engagieren.
WAS WIR KÖNNEN, KÖNNEN WIR SO GUT, WEIL WIR SO KLEIN SIND!
Dogon-Schulen e.V. ist eine sehr kleine Hilfsorganisation - und genau deshalb kann jedes Projekt äußerst effektiv, transparent und prinzipientreu realisiert werden:
Vorsicht und Augenmaß. Jedes Hilfsprojekt wird in der Planung "auf Herz und Nieren geprüft": Bevor wir z. B. einen Schulneubau beginnen, besuchen wir die Projektdörfer mehrmals unangekündigt - nötigenfalls über einen Zeitraum von 2 - 3 Jahren. Erst wenn wir uns mit eigenen Augen von der Sinnhaftigkeit einer Maßnahme überzeugen konnten, fließen die Spendengelder. Dann aber zügig und zielorientiert!
Echte Kooperation. Jedes Projekt - ob Schulbau oder die Versorgung mit Mobiliar und Lehrbüchern - wird in engster Abstimmung mit Lehrern, Schuleltern, Dorfältesten und Bürgermeistern geplant und realisiert. Die Dorfgemeinschaften sind mit erheblicher Eigenleistung an der Umsetzung beteiligt: mit dem selbstständigen Transport der Schulmöbel in die Dörfer oder mit der Gewinnung des Baumaterials (Steinbrucharbeiten).
Finanzielle Transparenz. Alle Projekte sind so überschaubar und konkret, dass die Verwendung selbst der geringsten Einzelspende nachvollziehbar bleibt.
Minimale Verwaltungskosten. Über 90 % des Spendeneinkommens werden unmittelbar für die Schulprojekte eingesetzt (durchschnittl. Wert seit 2008). Mit dem Rest finanzieren wir die Webseite, Bürobedarf und -ausstattung, Kosten für Porto und Konten, Drucksachen, Spendenwerbung, Ausrüstung und Diesel-Treibstoff in Mali. Für die Flüge ins Projektgebiet werden keine Spenden aufgewendet.
Minimaler Personalaufwand. Alle Vereinsmitglieder arbeiten ehrenamtlich. Niemand erhält laufende Tätigkeitsvergütungen. Nur unser Mitarbeiter im Dogonland, Housseini Guindo, erhält für die Anbahnung, Begleitung und Kontrolle konkreter Projekte eine pauschale Aufwandsentschädigung von maximal 1.000 Euro pro Jahr.
Kulturelle Kompetenz. Der Projektverantwortliche von Dogon-Schulen e.V., Hauke Nagel, ist mit der Dogon-Kultur zutiefst vertraut und hat sich im Dogonland über Jahre hinweg höchstes Ansehen erworben. Darauf gründet sich für beide Seiten - für die Dogon wie für unseren Verein - die menschliche Verpflichtung, das bestmögliche Projekt mit dem optimalen Nutzen gemeinschaftlich zu verwirklichen.


